Heat!

Summary: Left this morning a bit later than planned. Found a Trabant next to the road. The border was quickly reached and the flying money changers ignored. I took the ferry over the Zambesi River which is a 4-border point: the ferry connect Zambia with Botswana, but to the right is Namibia and to the left Zimbabwe. Had problems to get botswanian money in the next town, but I succeeded. Couldn’t change back my Zambian Kwachas, who would have thought that? I fuelled up and met a Harley biker from South Africa who informed me precisely about the next lonely 300km to Nata. Almost no villages, no people, just a straight line to the horizon And heat! The road changed from excellent to bumpy to very bad and back to excellent. I fuelled up in Nata and tried a chicken burger fast food restaurant whcih was quite good. Got an offer to sell my bike, but that’s impossible. Rode another 190 km to Francistown, the second largest and quite wealthy city in Botswana. Found a nice thatched hut with air con, TV and bathroom in a pleasant surrounding. Tomorrow will be a long distance day.

Heute morgen dauerte es etwas länger wie gedacht. Laut Hotelrechnung hätte ich gestern 9 mal Abendessen gehabt. Bis das geklärt war, dauerte es einige Zeit. Kurz nach halb acht kam ich endlich los.

A Sachsenring Trabant in Botswana?

Bis zur Grenze waren es nur 70 km, die ich relativ bald abgespult hatte. Als ich am einem Trabbi vorbeigefahren war, dachte ich erst, dass ich einer Halluzination erlegen war. Da stand aber wirklich einer!

An der Grenze warteten schon die fliegenden Geldwechsler. Ich liess sie wie immer links liegen und erledigte meine Pass- und Zollangelegenheiten. Das dauerte diesmal etwas länger, den die Zollbbeamte musste erst gefunden werden. Anschliessen schipperte ich mit einer Fähre über den Zambesi. DIch war zwar schon an Dreiländerpunkten, aber noch nie an einem Vierländerpunkt: Die Fähre verkehrt zwischen Sambia und Botswana, rechts davon ist Namibia und links davon Zimbabwe. Auf der Botswanischen Seite gings es auch zügig, ich musste aber mit dem Motorrad durch eine Maul&Klauenseuchenbad fahren. An der Grenze war keine Wechselstube, also musste ich bis nach Kasane hinein 10 km Umweg fahren. Die Banken waren zu…..ach ja, heute ist ja Sonntag. Bei der Barclaysbank bekam ich nix mit meiner VISA, schon wieder mal. Und nun? Ich musste irgendwie an Geld kommen. Die andere Bank im Ort spendierte mir aber die benötigten Pulas. Ich sah auch noch eine Wechselstube und wollte meine zahlreichen übriggebliebenen Kwacha zurücktauschen. Ging aber nicht. Also hatten die fliegenden Geldwechsler doch recht, dass man nicht mehr tauschen könne. Wer kann das ahnen. Sonst stimmt es ja nicht. An der Tankstelle wurde ich von einer deutschen Reisegruppe und von einem südafrikanischen Harleyfahrer angesprochen, der gerade aus dem Süden kam. Die Beschreibung der Strasse nach Nata stellte sich im nachhinein als sehr präzise heraus.

Potholes? You can say that!

Jetzt standen 300 km durch menschenleeres Gebiet an. Und es war um 10 Uhr schon brütend heiß. Anfangs war die Strasse sehr gut, wurde dann hoppliger und am Ende war es ein furchtbares Gerumpel mit zahlreichen Schlaglöchern und unebenen Belag. Eine neue Strasse wird gerade daneben gebaut, die man aber nur auf den letzten 50 km wieder nutzen konnte. Unterwegs gab es praktisch keine Siedlungen, sondern nur endlose Weite mit viel Gebüsch. Und Hitze.

Old road vs. new road

Und eine erneute Seuchenkontrolle. Musste absteigen und meine Schuhe desinfizieren! Und durch das Bad fahren.

Endlich kam ich in Nata an und konnte wieder tanken. Der kleine Ort strahlt wie das Land (oder das was ich bisher davon gesehen habe) einen gewissen Wohlstand aus, deutlich höher als in Sambia.

I didn't see this sign before...

Es hab sogar ein Chicken Burger Restaurant, das ich aufsuchte. Der Garlic Chicken Burger war sehr schmackhaft, Hut ab! Ein junger Bursch gesellte sich zu mir und wollte wissen, wo man die XBR kaufen könne. Ich klärte ihn auf, dass sie seit 21 Jahren nicht mehr kaufen könnteAuch ein Kauf in Europa mache keinen Sinn, weil das Verschiffen mehr wie das Motorrad koste. Und nein, sie ist unverkäuflich. Nichts zu machen.

Botswana: into the wide open space

Ich hatte beschlossen, heute nur bis Francistown zu fahren (550 km), da es sehr heiß war und ich lieber in einer schönen Bleibe unterkommen wollte als in irgendeinem Strassenmotel. Zuerst ging es nochmal 190 km durch die Weite Botswanas, bevor ich in dem hochmodernen Francistown ankam. Die Stadt könnte auch in Europa stehen.

My own little thatched hut

Das Marang Hotel ist sehr hübsch, ich habe ein eigene Hütte mit Strohdach, aber allen Annehmlichkeiten bezogen: Bad, TV und vor allem Air Condition. Morgen ist ein harter Fahrtag geplant, um etwas Strecke zu machen.

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