Supporting the black mar…er, the local economy

Summary: Woke up very early at 5:30 (different time zone). After breakfast, I took the coast road to the south as there were many clouds in the mountains. After 200km I tried to get petrol in Nkhotakota. Usual answer: “no petrol!” I managed to get 10L from some boys for the price of some lousy $35. At least I had enough to get to Lilongwe, the capital. As there no places to have some lunch, I continued and ascended the mountains with the help of a strong wind from the back. Lilongwe has everything that the rest of the country doesn’t have, except petrol. Where there was maybe hope that the truck would show up soon (couple of hours? days?), there were long queues. I asked some boys with empty containers and they had 5 Liters. Their first price was $30. Hahahaaaa! I bargained it down to$18, still a lot for 5L. Well, enough to cross the border. I stayed at the Crossroad Hotel, the most posh hotel in Malawi, but a regular conference hotel for international standards. I managed to upload many posts and pictures.

Am morgen wachte ich bereits um halb sechs auf, denn es war bereits sehr hell, denn Malawi ist eine Stunde zurück. Um halb sieben wurde gepackt und aufgeladenn wimmelte es von frisch geschlüpften Mücken, die aber noch zu jung zum stechen waren.

Breakfast at Mayoka Village at Lake Malawi

Um sieben war ich bereits am Tisch über dem Wasser, musste aber auf das (gute) Frühstück noch eine Weile warten, es war ja niemand auch der Flucht so früh am Morgen. Giovanni und Serena tauchten auch noch auf und man schwätzte noch ein bisschen. Ich machte ich auf den Weg und hoppelte wieder zur Hauptstrasse zurück, mitten durch das Gewusel des Dorfes. Ich zuckelte an der Küste entlang und hoffte nach 200 km in Nkhotakota 10 Liter Benzin aufzutreiben, um sicher bis zum Tagesziel in Lilongwe zu kommen.

Malawian boys and lakeshore

Dort angekommen, erwarteten mich die üblichen ungläubigen Blicke der Tankwarte. Was? Benzin? Hier?? “No petrol” war überall die Standardantwort. Zum Glück hab es hier ein paar Jungs, die noch etwas hatten. 10 Liter für $35. Schluck. Nebenbei boten sie auch noch selbstgemalte Bilder an und eines gefiel mir sogar ganz gut und ein schönes Souvenir ist ja nie verkehrt. Erleichtert setzte ich die Reise fort. Ich hatte die Küstenstrecke gewählt, weil sie kürzer war und in den Bergen die Wolken hingen und evtl. mit Regen zu rechnen war. So fuhr ich in der Sonne und suchte vergebens nach einem schönen Plätzchen um eine Mittagspause zu machen. Einige Schilder zeigten einige Plätze an der Küste an, aber dorthin 4 km auf Piste (und wieder zurück) zu hoppeln war nicht sehr attraktiv.

Single track bridge in not so good condition

Ich fuhr also dahin und so spulte ich die Kilometer ab. Irgendwann beschloss ich anzuhalten und eine Pause im Schatten eines Baumes einzulegen. Wasser habe ich ja immer dabei und ich verdrückte noch ein paar Süßigkeiten, die ich schon in Arusha als Notreserve gekauft hatte. Ich fuhr weiter und kam relativ bald an eine T-Kreuzung. Sollte das hier schon die Abzweigung nach Lilongwe sein? Ich fragte einen Polizisten am check point und der antwortete trocken, dass ich es doch wissen müsste, ich hätte doch eine Karte dabei. Na ja, meinte ich, ohne Strassenschilder ist es trotzdem schwierig. Ab jetzt blies der Wind kräftig von hinten und ich bollerte mit 110 km/h die Berge hoch.

Malawian highland on the way to Lilongwe

Oben in der Ebene angelangt war es nicht mehr weit bis Lilongwe, der Hauptstadt des kleinen Landes. Dort gab es all das, was es sonst im Land nicht gab. Verkehr, Ampeln, Supermärkte usw, aber…kein Benzin! Nix! An allen Tankstellen das gleiche. Und auch keine Schwarzhändler in Sicht. Ich wollte nochmal 5 Liter nachschütten, damit es nicht zu knapp wird bis nach Sambia morgen. An einigen Tankstellen gab es lange Schlangen, aber niemand füllte ab, sondern alle warteten nur. Mistmistmist! Das darf doch nicht wahr sein! An der fünften Tankstelle hockten ein paar Jungs mit leeren Kanistern rum. Ich sprach sie direkt an. Sie hatten was. 5 Liter für $30? Vergesst es! Na ja, es wurden noch $18. Der Junge, der das ganze vermittelt hatte, bat mich um was zu essen. Er wäre schon seit 6 Uhr morgens hier. Einen Waffelriegel hatte ich noch irgendwo. Uff, damit ist meine Ausreise gesichert.

Ich fuhr noch einen grossen Bogen um das Hotel Crossroads zu finden, dabei wäre es gleich hinter der Tankstelle gewesen. Ein schmucker Komplx und absoluter Jet-Set, zumindest für Malawi. Ich durfte das Töff vor dem Eingang in einer Ecke abstellen und der Chef des Hotels bot mir sogar etwas Benzin an. Ich musste dankend ablehnen, denn ich hatte bereits genügend. Es gab gerede einen afrikanischen Kongress über Wissenschft und Technik und dementsprechend war es voll. Ich bekam einen guten Preis und ein schönes Zimmer. Nach der Körperpflege wurde das Hauptanliegen angegangen: Internet! Ich besorgte mir eine Datenkarte und fing an die Berichte der letzten Tage hochzuladen und Fotos nachzureichen. Das wurde nur von dem sehr guten indischen Abendessen unterbrochen. Gegen halb zwölf war die Karte leer und es war auch Zeit zum schlafen, den am nächsten Morgen war früh aufstehen angesagt.

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