Tarangire National Park

Summary: Rain in the morning. Despite a power failure, I managed to post the previous article; meeting the other participants (three couples from Germany, Austria and Switzerland), buying fried stuff for lunch break, buying drinks (water) in a huge store, after half an hour: police control, driver John gets probs but can go on after a while; another half an hour later: boiling radiator; urgent water tube repair in next village; baggage drop-off at campsite and entry to Tarangire National Park where most animals gather as it contains the last remaining water resources (extreme drought). Animals watched: antilopes, elephants, giraffes, baboons, cheetahs, gnus, wart pigs, mungos, lions and others. Great overview from hill top of the river valley; managed to get as close as 5 m to a lazy lioness, spectacular photos taken. Headed back to campsite and had a gorgeous meal. Currently I’m writing with my head lamp in my tent in the savannah.

Morgens regnete es. Die Regenzeit scheint sich wirklich langsam anzukündigen.  Ich hatte ja gestern schon alles vorgepackt und brauchte nur noch alles in den Koffern und der Kiste zu verstauen, was am Motorrad bleiben sollte. Die gewaschene Wäsche war leider noch nicht trocken und musste noch feucht in die Tasche. Nach dem Frühstück (na klar – Eier mit Toast) schaffte ich es noch mit am Hotelrechner in den Blog einzuloggen. Gerade als ich den letzten Beitrag einstellen wollte – fiel der Strom aus! Da der Rechner sehr langsam war, dauerte es nochmal eine Viertelstunde bis ich wieder soweit war. Am Ende klappte es doch. Und da war auch schon der Fahrer da. Unser Fahrer heisst John und wird uns die folgenden Tage herumkutschieren . Neben dem Konstanzer Pärchen Alex und Silke gesellten sich in der Zentrale von Paradies Safari in Arusha noch zwei weitere Pärchen aus Wien (Hendrik und Dani) und der Schweiz (Alain und Patricia) hinzu.

Our vehicle during the next days

Wir haben zwar alle unterschiedlich lange Safaris gebucht, starteten aber alle gemeinsam. Ich musste noch meinen Rest bezahlen. Wir liefen noch in einen Imbiß um unser Lunchpaket einzukaufen. In der Zwischenzeit wurde unser Gepäck verladen und es ging bald los. Im gleichen Gebäude fand gerade eine Sonntagsmesse statt, bei der einiges geboten war. Musik, die in die Beine ging. Am Ende gesellte sich noch unser Koch (Dickson) hinzu und wir 9 starteten in dem etwas älteren Landcruiser.

The whole group in the Landcruiser

Noch ein kurzer Stopp an einem großen Supermarkt, wo jeder Getränke einkaufen konnte und es ging gegen Mittag wirklich los. Das Programm war etwas über den Haufen geworfen und unser Ziel war heute der Nationalpark Tarangire. Auch wettertechnisch war das wohl die bessere Option, da sich bald das Wetter besserte und es heiter bis bedeckt war. Nach einer halben Stunde wurden wir von der Polizei herausgewunken und John der Fahrer machte kein freudiges Gesicht. Es dauerte ungefähr 20 Minuten bis wir wieder weiterfahren konnten. Es gab wohl irgendein Problem mit den Bremslichtern, aber er hatte sich irgendwie „herausgeredet“. Was immer das heißen mag.  Rechts und links war jetzt Masai-Land.  Die Masai, in ihre rotkarierten Tücher gehüllt, trieben rechts und links der Strasse Ihre dürren Herden übers Land, welches total verbrannt ist. Staubtrocken. Die letzte Regenzeit sei komplett ausgefallen, erzählte uns John. Ich lernte, dass die Betonung auf der ersten und nicht auf der zweiten Silbe liegt (also Maa-sai).

No water in the radiator!

Bald drauf machte John an einer Steigung ein verzweifeltes Gesicht und stellte den Motor ab. Der Kühler kochte! Anscheinend hatte man in der Werkstatt den Wasserschlauch nicht richtig festgezogen und so verloren wir unser Kühlerwasser, bis praktisch nichts mehr da war. John versenkte dann ungefähr 15 L unserer Wasservorräte in dem riesigen Kühler und wir konnten wieder weiterfahren. Alles halb so wild. In der nächsten Ortschaft machten wir unsere Lunchpause, während John den Wasserschlauch wieder in Ordnung brachte.  Bald darauf kamen wir zum Tarangire Park wo wir zuerst unseren Anhänger mit dem Gepäck auf dem Wildlife Camp ablieferten und dann zum und in den Nationalpark fuhren. Relaiv bald sahen wir alle möglichen Tiere: Antilopen, Giraffen, Warzenschweine, Vögel, Elefanten, und ein Löwenrudel. Wir blieben eine Weile stehen, um zu sehen, wie die Löwen ein paar Mungos jagten, aber ohne Erfolg. Wir kamen zu einer Anhöhe, von der man einen tollen Ausblick hatte. Unter uns mäanderte der Fluss und es vollzog sich ein interessantes Schauspiel: John erspähte eine Löwin in einem Baum, die sich irgendwann vom Baum herunterbegab. Ab da wurde es spannend. Als erstes wurden die Antilopen unruhig. Die vier Giraffen, die sich langsam zum Fluss zur Tränke vorgewagt hatten, registrierten aufmerksam die herannahende Löwin und zogen sich zurück, sobald ein gewisser Abstand unterschritten war.

When the lioness comes down from the tree...

...the animals get nervous....

...and cautiously maintain the distance.

Wir fuhren hinab zum Fluss, wo sich die Löwin zum faulenzen am Flussufer breit gemacht hatte. Wir waren bis auf 5 Meter an ihr dran und so gelangen einige spektakuläre Fotos. Die Löwin schienen die ganzen Wagen nicht zu interessieren und so konnten wir eine Viertel lang sie aus nächster Nähe beobachten. Beeindruckend. Wir fuhren anschließend wieder in Richtung Ausgang und sahen noch Gazellen, Elefanten, Paviane, Gnus und Leoparden im Affenbrotbaum.

Baobab trees at sunset

Da wegen der grossen Trockenheit viele Tiere im Tarangire Park sind, hatten wir in der kurzen Zeit viele Tiere zu Gesicht bekommen. Und es ist einfach was besonderes sie nicht im Zoo sondern in ihrem natürlichen Habitat zu bewundern. Rechtzeitig vorm Sonnenuntergang kamen wir zurück zur Campsite, wo gerade unsere Zelte aufgebaut wurden. Abends bereitete uns Dickson ein schmackhaftes Menü zu, das allen sehr mundete. Ich schreibe gerade im Zelt in der Savanne mit der Stirnlampe auf dem Kopf. Internet gibt es hier noch nicht, wobei es prinzipiell möglich wäre: Die Mobilfunkabdeckung ist hervorragend. Das ist schon ein eigenartiges Bild, wenn der Masai-Hirte mit den Autoreifensandalen mit dem Handy am Ohr rumläuft. Laptop und Lederhose auf Afrikanisch.

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