Arusha National Park

Summary: In the morning, the started for a mountain walk, escorted by a competent and friendly ranger with a loaded gun; watched a herd of buffalos and walked two hours uphill below Mt. Meru (4500 m). After a break, we descended through a lush forest to the main gate. After a quick snack, we continued through the Arusha Park by car, visiting Lake Momella with its numerous, amazing flock of flamingos. Visit to Ngurdoto crater, a small copy of the Ngorogoro. Brought back to Arusha, having dinner with “Mama Hilde”, the German owner of the safari company who stayed in Tanzania after her Ph.D. and started and maintained the business despite all obstacles.

Am Morgen wartete unser Koch mit dem Frühstück und gleich anschließend ging es los zu unserer Wandertour am Fuße des Mount Meru (4500 m hoch). Eine Gruppe aus vier Deutschen gesellte sich zu uns und wir wurden von Moatatu, einer Rangerin geführt und beschützt.

Our guide and armed ranger.

Sie trug ein Gewehr um notfalls Büffel oder anderes Getier von uns abzuhalten. Wie sie uns versicherte, musste sie es schon einmal gebrauchen um einen angreifenden Büffel zu stoppen. Wir wanderten als erstes dann auch an einer großen Büffelherde vorbei und fühlten uns gleich irgendwie vom Bullen beäugt. Wir liefen zwei Stunden an den grünen Hängen nach oben und genossen die Aussicht über den Park.

No bottle opener? Use the trigger of your gun!

Oben gab es eine Pause im Schatten bevor wir wieder durch einen malerischen Urwald nach unten liefen, Affen und Ameisen bestaunend. Der Weg zog sich in die Länge und erst hier wurde uns bewusst, wie hoch wir gelaufen waren (ca. 500 Hm).

Two 'strangling ficus' (parasite tree) have formed this strange "tree"

Schließlich kamen wir wieder am Parkeingang an und verabschiedeten uns von unserer freundlichen und kompetenten Rangerin. Der Ausflug hatte über 4 Stunden gedauert und ging schon etwas in die Beine. Eine Lunchbox später waren wir bereit für die Ausfahrt in den Arusha Nationalpark mit seinen Seen.

Flamingos on Momella Lake

Die Hauptattraktion waren neben den vielen Giraffen die vielen Flamingos, die sich auf dem Mombella Lake aufhielten. Zu abertausenden schwammen und flogen sie auf dem See, ich schoss wie wild Fotos. Irgendwann wurde zum Aufbruch gedrängt, da wir noch zum Ngurdoto-Krater mussten, einer Miniaturausgabe des Ngorogoro-Kraters. Gerade als wir die Aussicht geossen, riss die Wolkendecke am Kili auf und wir sahen ihn in seiner ganzen Pracht.

Finally - view on the top of the Kili!

Noch ein paar Bilder geschossen und zurück ging nach Arusha, wo uns der Feierabend in seinen Klauen eine Weile lang festhielt. Ich wurde zurück zum Motel2000 gebracht, wo ich eine heisse Dusche genoss und in meinen zweiten, sauberen Satz Kleider schlüpfte. Ich wurde von Hilde, der Besitzerin von Paradies Safaris abgeholt und wir trafen uns mit Alain und Patricia in einem Strassenlokal, wo es indische Küche  vom Grill gab. Wir berichteten von unseren Erfahrungen und sie erzählte von ihrer Ankunft als Biologiedoktorandin vor 26 Jahren und wie sie nach der Gründung des Unternehmens 1990 trotz aller Widrigkeiten das Geschäft aufbaute und zu ihrem Lebensinhalt machte. Eine beeindruckende Geschichte.

Im großen und ganzen waren alle in der Gruppe zufrieden über die Safari. Abstriche gab es bei der Qualität der Fahrzeuge, die doch älteren Semesters waren. Schlechte Strassen hin oder her, mit neueren Autos ist einfach die Wahrscheinlichkeit, eine Panne zu haben deutlich niedriger. Trotz dieser Probleme haben alle ihr bestes gegeben und versucht, allen ein schönes Erlebnis zu bieten. John war sehr geschickt im troobleshooting, alle Fahrer und Köche bemühten sich redlich uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und die Organisation schaffte es trotz der Vielzahl der Freiheitsgrade (verschiedene Gruppen, verschiedene Reisepläne, Anpassen derselben, Organisieren von Ersatzfahrzeugen) alles unter einen Hut zu bekommen. Paradies Safaris ist kein Anbieter von Luxussafaris aber auch nicht eben ein Billiganbieter. Man muss auf diesem Kontinent sowieso manche Dinge etwas gelassener sehen, da deutsches Anspruchsdenken an der Realität scheitert. Der Vorteil an dieser Firma für mich war die Möglichkeit, eine sehr kurze Safari (4 Tage) als Individualreisender überhaupt buchen zu können, normal ist das praktisch kaum möglich. Wir waren eine gute, bunte Truppe die ihren Spass hatte und uns sehr willkommen fühlen. . Alles Gute für die Zukunft und ein herzliches „asante sana“ an „Mama Paradise“.

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