Die letzte XBR-Alpentour ist Geschichte. Bis zu 11 Mitfahrer, 8 XBRs, 3700 km feinster Alpenstrecken. Alle Teilnehmer sind wieder heil und zufrieden zurückgekehrt. Eine unvergessliche Tour. Die Aufarbeitung der 50 Stunden an Videos wird Monate brauchen, aber hier ist ein schnell zusammengeschustertes Video, das einen kleinen Vorgeschmack bietet.
The last XBR-Alps Tour is history. Up to 11 participants, 8 XBRs, 3700 km of the finest alpine routes. All participants have returned home safely and satisfied. An unforgettable tour. The processing of the 50 hours of videos will take months, but here’s a quick cobbled together video that gives a little foretaste.
again only very little time. We have done out first 5 days of the Alpentour and we had partially some wet moment, especially yesterday. But we also had a good time. Lots of good roads and so many bends! I recorded so many videos that will take me the whole winter to extract something condensed out of them. But here is some quick example how this could look like:
Pure fun! It looks like the weather will improve the next days. Today we had gorgeous weather in Switzerland. Beautiful scenery. We had no technical troubles so far. Yesterday we had to change the route considerably as there was some heavy thunderstorm across the Italian Prealps. But in the end, I found some acceptable substitute roads.Tomorrow we head to the West. The Spot tracker does not reveal all the small roads we are riding :-).
Der grosse Tag ist endlich da – heute startet die Anreise zur finalen XBR-Alpentour! Morgen früh starten wir von Villach aus zur längsten Alpentour aller Zeiten. 9 Tage und 4300 km später werden wir in Menton an der Côte d’Azur ankommen. Was werden wir so erleben? Na, ich zitiere mal aus meinem Rückblick über 20 Jahre:
“Geschätzte 50000 km. Unzählige Kurven und Pässe. Etliche Rutscher. Fünf gebrochene Rippen. Eine gebrochene Hand. Eine gerissene Kette. Ein gebrochenes Hinterrad. Ein Kolbenfresser. Ein zerschellter Chopper. Verglühte Bremsen. Verlorene Koffer. Zermürbte Schwingenlager. Ein gekrönter Apfel. Fehlendes Gabelöl. Unzähliche Panoramablicke. Vergessene Tankrucksäcke. Kaffeebraune Tänzerinnen. Lockere Federbeine. Volle Campingplätze. Ein Sternerestaurant. Tausende von frustrierten, weil von leistungsschwachen XBRs überholten Motorradfahrern. Wütende Wanderer. Zentner von wohlschmeckender Pasta. Ein Vampirhotel. Ein vernichtetes Getriebe. Tonnenweise caffè. Schweiß, Schweiß, Schweiß. Adrenalin. Flow. Schnarchorgien. Fotos. Fährfahrten. Sonnenuntergänge. Zigarettenpausen. Rollsplitt. Eine Zugfahrt, eine Gondelfahrt, eine Zahnradbahnfahrt. Gesperrte Forstwege. Schotter. Schotterstraßen. Schotterpässe. A-Gruppe und B-Gruppe. Veitstänze. XBRs im Nebel. Benzinmangel. Verölte Lederkombis. Knackige Abendrunden. Rosso auf der Brücke. Prosecco aus der Karaffe. Messer zwischen den Zähnen. Hitze. Noch mehr Hitze. Ein Striptease. Wolkenbrüche. Eine verdammt gute Zeit!!!”
Ich habe versucht, ein spektakuläres Programm zusammenzustellen, das die meisten Höhepunkte zusammenfasst. Ich muss sagen, ich bin gescheitert. Um das zu schaffen, wären nicht neun, sondern 30 Tage notwendig gewesen. Aber neun Tage bei diesem Pensum sind eh schon eine Herausforderung. Wir schaukeln nicht 200 km bis 300 km am Tag herunter. Nein, es sind 450 km bis 500 km pro Tag geplant. Das wird auch den härtesten Alpentourfahrer weichkochen. Einen Strich durch die Rechnung könnte uns das Wetter machen. Um diese Jahreszeit ist eigentlich bestes Wetter die Regel, aber dieses Jahr scheinen wir nicht soviel Glück zu haben wie 2003 oder 2008. Im schlimmsten Fall habe ich gemütliche Unterkünfte ausgesucht, in denen wir uns wieder trocknen können.
Es sind maximal 10 Teilnehmer anwesend, die Zahl der Fahrer schwankt zwischen 6 und 9. Ein sehr gute Zahl. Die Fahrer selbst sind alte Alpentourveteranen und starke Motorradtreiber. Das ist von Vorteil, denn das Leistungsniveau ist sehr hoch und homogen, niemand wird sich also überfordert fühlen. Meine vorsichtige Schätzung ergibt ca. durchschnittliche 8 bisherige Alpentourteilnahmen pro Fahrer. Ein paar Dinge werden anders sein dieses Mal. Zum Beispiel werden relativ wenig unbefestigte Straßen gefahren werden. Bei dem ehrgeizigen Programm halten sie zu sehr auf und würden zu Lasten anderer Schmankerl gehen. Wir werden meistens von Hotel zu Hotel unterwegs sein, aber zweimal auch Tagesausflüge unternehmen. Ich werde auch versuchen, so viel wie möglich die Reise zu dokumentieren, ein paar schöne Erinnerungen wären nicht schlecht.
Es ist natürlich möglich, uns zu folgen! Mein Spot wird ab Donnerstagmorgen sichtbar sein unter
Ich werde auch versuchen, immer wieder Statusupdates zu geben, sofern das technisch (Internetz) und zeitlich möglich ist (Ankunft am Hotel, Zimmer beziehen, ggfs Mopedpflege, elektronische Geräte aufladen, Duschen, Essen, Trinken, Babbeln, Videos und Fotos sichern, und dann vielleich noch was tippen…).
Heute geht es erstmal mit dem Autozug von Düsseldort nach Villach in Kärnten, zusammen mit Harri und Ralf. Dort treffen wir auf Jo, Hans und Gernot und starten die Tour. Mario, Thomas, Richard, Peter mit Milo (wuff!) stoßen später dazu. Bis auf zwei geduldete Fremdfabrikate sind 7 XBRs durch die Alpendörfer unterwegs, der Klang der Posaunen von Jericho war ein laues Lüftchen dagegen!
The plan of the XBR-Alpentour 2014The official 2014 XBR-Alpentour T-Shirt
English translation:
The big dayis finally here–todaystarts thejourney to thefinalXBR–Alpentour! Tomorrow morningwe’ll startfrom Villachto the longest XBR-Alpentourof all time.9 days and4300 kmlaterwe will arriveinMenton on theCôted’Azur.Whatwill we experience?Well,I quotefrom mylook backover the last 20years:
“Estimated 50000 km. Countlesscurvesand passes.Severalfalls. Fivebroken ribs. A brokenhand.Abrokenchain.A brokenrear wheel.Apiston seizure. Asmashedchopper bike.Burned upbrakes.Lostpanniers.Worn bearings. Missingforkoil.Countlesspanoramic views. Forgottentank bags. Coffee-browndancers.Loosestruts.Fullcampings. A Michelinstarrestaurant. Thousandsof frustrated (becauseovertaken byunderperformingXBRs)motorcyclists.Furioushikers.Tonsoftastypasta.A vampirehotel.Anannihilatedgearbox. Tons ofcaffè. Sweat, sweat,sweat.Adrenalin.Flow.Snoringorgies.Photographs.Ferry rides. Sunsets.Cigarettebreaks.Gravel. A train ride, a cable car ride, a cog railwayride.Blockedforest roads. Gravel. Gravel roads.Gravelpasses.Group A andgroup B. St. Vitusdances.XBRsin the fog. Lack of fuel. Oilyleather suits. Crunchyeveningtours.Rossoon the bridge.Proseccofrom the carafe. Knife between teeth. Heat.Even moreheat.Astriptease.Downpours. Adamn good time! “
I have triedto put together aspectacular programthat summarizes mosthighlights.I have to say, I failed. Todo that,it would have been necessary to ride not fornine, but30 days.Butnine daysin thispacearealwaysa challenge. We’ll do notan easy-going 200 kmto 300km per day. No, I planned450 kmup to 500 kmper day. Thiswill exhaust eventhehardestalpineriders. A problem could arise from the weather.This time of yearis actuallythe best time to go, but this year we do notseem to have as much luck as2003 or2008. If the worst case happens,I havechosencozy accommodations where wecan dry up again.
Therearea maximum of 10participantspresent, thenumber of driversvaries6 to 9.A verygood number. Thedrivers themselvesare oldAlpentourveterans andstrongriders.This isadvantageousbecause theskillslevel is very highand homogeneous,sono one willfeel swamped. Myconservativeestimate isaboutaverage8previousAlpentours perrider. A fewthings will bedifferent this time. For example, relativelyfewunpaved roadswill be ridden. No time for that. We willbe mostly ride from one hotel tothe the other,but there will bealsotwo day trips.I will alsotry as muchas possibleto documentthe journey, a few nicememorieswould not be bad.
I will alsotry to givestatusupdates, provided that there is internet andtime for it.
Today, we ride with thecar trainfromDüsseldorfto Villachin Carinthia,together withHarriand Ralf. There wemeetJo, Hansand Gernotandstart the tour.Mario,Thomas, Richard, PeterMilo(wuff!) will joinlater.Except for twotoleratedother manufacturers, therewill be 7XBRsblasting through smallAlpine villages, the sound of thetrumpets of Jerichowasa gentle breezeagainst this!
Old pictures of the last 20 years can be found here.