Morogoro-Mbeya

Summary: Riding day from Morogoro to Mbeya in southwest Tanzania (680 km). Crossed the Mikumi National Park, the only park that is accessible for motorbikes; saw antilopes and baboons; from Mikumi to Iringa excellent Danish road for 150 km; beautiful baobab valley with thousands of trees. Getting cool in the highlands (up to 2000 m above sea level). Speed adjusted to optimum between consumption, time and comfort (110 km/h), making a good pace. Good tarmac, but little bit bumpy road from Iringa to Mbeya, but still comfy at that speed due to new, reinforced Koni shocks. Arrived at southern highlands with nice views, reminding me of the Toscana. Checked in at Mt. Livingstone Hotel in Mbeya. Wireless internet in theory, but no connection in practice. Again, pictures have to be uploaded another day.

Gestern abend tauchte noch ein größere Gruppe Ausländer auf. Ich wurde von einer Frau auf meine XBR angesprechen und so kamen wir ins Gespräch. Bei der Gruppe handelte es sich um eine Filmcrew mit anscheinend lauter berühmten Leuten, die gerade einen Dokumentarfilm drehen. Aha. Die Frau erzählte mir, dass sie in einer Woche mit dem Motorrad von Dar es Salaam zum Orange River (Namibia/Südafrika) fahren will, und das in vier Tagen. Das halte ich für schwer machbar, denn die Entfernungen sind schon enorm. Nach dem Frühstück um sieben (leckere Jackfruit, hmmm) ging es los nach Mbeya (680 km). Ich liess es heute schön laufen (110 km/h), so kam ich gut voran. Das Wetter war prima und sehr angenehm, nicht zu warm.

No comment

Die gute Strasse führte mich zuerst durch den Mikumi Nationalpark, der einzige Park, den ich mit dem Motorrad durchfahren darf. Einige Antilopen kreutzen die Strasse oder nahmen vor der daherbollernden XBR reissaus. Als weitere Tiere bekam ich noch Paviane zu Gesicht. Kurz nach Mikumi wurde die Strasse sensationell gut: 150 km neuer, von Dänen gebauter Strasse lagen vor mir. Die Landschaft wurde auch sehr schön. Um ein grünes Flusstal gesellten sich Tausende von Affenbrotbäumen. Ein spektakuärer Anblick, leider tragen sie gerade keine Blätter, sonst wäre die Aussicht noch besser.

So Continental is Tanzanian?

Ich kam flott voran und tankte nach 320 km in Iringa. Im dazugehörigen „Mini-Supermarkt“ kaufte ich Wasser, Kola und Kuchen als Mittagsimbiß. Sogar Lindt-Schokolade war im Angebot. Ab Iringa war leider Schluss mit der super Strasse und ich musste mit gutem, aber etwas buckligem Teer vorlieb nehmen. Dank meiner neuen Dämpfer konnte ich aber die Geschwindigkeit halten , denn die Konis schlucken die Bodenwellen super weg, und das bei voller Beladung am Limit.

Currently for sale: tomato and onion

Die Strasse bewegte sich zwischen 1700 m und 2000 m und da es bewölkt wurde, kam ich etwas ins frösteln. Wer hätte das gedacht. Jacke und Hose mit dem Reissverschluss verbunden und die Jacke etwas fester zugezogen, schon ging‘s besser. Die Landschaft wurde abwechslungsreich, eine Hochebene, die mal von Laubbäumen, Nadelwäldern oder Sträuchern geprägt wurde. Eine Weile war es sehr menschenleer, aber plötzlich wieder stark besiedelt.

I had never seen pink rocks before...

Nach 150 km tankte ich bereits wieder, da ich ohne Stopp bis Mbeya kommen und  ich unterwegs nicht zum Tankstelle suchen anfangen wollte. Langsam gelangte ich zum Südlichen Hochland und es ging wieder leicht nach oben. Die Landschaft wurde sehr schön, mit Bergen im Sonnenschein die nach und nach in eine Hügellandschaft, der Toscana nicht unähnlich, übergingen.

Southern highlands in Tanzania

Am Ortseingang von Mbeya tankte ich noch einmal, den von nun an wird es mit dem Benzin spannnend, da in Malawi Treibstoffmangel herrscht. Dank dem GPS fand ich auch gleich das Hotel Mt. Livingstone, das vielleicht schon bessere Tage gesehen hat, für den Preis ($21) aber ganz OK ist. Sogar Wifi gibt es – das aber nicht funktioniert. Am Hotelrechner gab ich nach einiger Zeit auf, da die Verbindung zu langsam war. Ich bereite mich noch auf die nächsten Tage mit dem Reiseführer vor – Malawi, ich komme!

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